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Die Wundheilung beschleunigen mit Kollagen 

Die Wundheilung beschleunigen mit Kollagen 

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Kollagen ist dank seiner hautstraffenden, sowie Knochen, Sehnen und Bänder stabilisierenden Wirkung in aller Munde. Es wird daher gerne vorbeugend und zur Gesunderhaltung substituiert.

Kollagen macht jedoch auch nach einer OP oder zur Wundheilung als Nachbehandlung Sinn. Und zwar in allen Phasen der Wundheilung.

Kollagen unterstützt den Heilungsprozess bei einer frischen Wunde ebenso wie in der erst viel später einsetzenden Remodellierungsphase. 

Was ist Kollagen?

Kollagen ist ein Strukturprotein, das von unserem Körper selbst produziert wird. Es gibt insgesamt 28 verschiedene Typen davon, die sich alle aus einer unterschiedlichen Verkettung von Aminosäuren zusammensetzen.

Sie alle sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Bindegewebes – dazu zählen sowohl Knorpel, Bänder, Sehnen, Hautgewebe wie auch Knochen und Zähne. Das Kollagen sorgt für deren Festigkeit, Elastizität und Widerstandskraft. Es ist für unsere Biomechanik und Gewebestruktur damit essenziell. 

Welche Rolle spielt Kollagen in der Wundheilung?

Kollagen spielt in der Wundheilung eine wichtige Rolle, und zwar in all ihren Phasen. Die Wundheilung selbst erfolgt in drei Phasen, eine inflammatorische Phase, die der Reinigung und dem Abräumen der Gewebetrümmer gilt, einer proliferativen Phase, also der Aufbauphase und einer Wiederherstellungs- bzw. Remodulierungsphase.

Die Kollagenfasern in unserem Körper sind zu Beginn einer Wundheilung im gestreckten Zustand. Im Verlauf des Heilungsprozesses, also der Maturationsphase, ordnen sich die Fasern spiralförmig an und sind dadurch gekürzt. Sie sorgen somit dafür, dass die Wunde sich zusammenzieht und die Haut so wieder heilen kann. 

Unser Körper muss in der Phase vermehrt Kollagen bilden, das als wichtiges Wundprotein zu einem Kollagennetzwerk heranreift und die Wunde schließt, sowie das Gewebe wieder fest macht.

Dabei wird in der ersten, also der inflammatorischen Phase vorwiegend Kollagen Typ III gebildet, das als Vorstufe von Typ I gilt, welches schließlich für die Netzwerkbildung benötigt wird.

Das passiert vorwiegend in der Proliferation. In ihr wird nach und nach ein festes Gewebe um die Wunde herum aufgebaut, die dadurch stabiler und widerstandsfähiger wird. Ab dem ca. 21. Tag beginnt dann die Remodulierungsphase.

In ihr wird das Kollagen Typ 3, das bei der Wundheilung zunächst produziert wird, endgültig in Kollagen Typ 1-Fasern umgewandelt. Die dicken und dichten Bündel des Kollagen Typ 1 sind schließlich für die definitive Struktur des neu gebildeten Gewebes verantwortlich. 

Wie wirkt sich ein Kollagenmangel auf die Wundheilung aus? 

Leidet der Körper unter einem Mangel an Kollagen, dann beeinträchtigt das folglich auch die Wundheilung erheblich. Sie geht deutlich langsamer vonstatten, es kann zudem zu Wundheilungsstörungen und einer verstärkten Narbenbildung kommen.

Die Wunden sind insgesamt fragiler und das Risiko, dass sie sich wieder öffnen, ist höher

Kollagenprodukte für die Wundbehandlung

Um eine gesunde Wundheilung sicherzustellen oder die Heilung zu beschleunigen, kann es daher Sinn machen, mit Kollagen zu substituieren.

Damit eine ausreichende Kollagenversorgung des Körpers von Anfang an gewährleistet ist, kann Kollagen so beispielsweise prophylaktisch nach einer Operation eingenommen werden. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Kollagen als Pulver einnehmen:
    Kollagen Pulver regt die Wundheilung an, indem es den Körper aktiv mit dafür benötigtem Kollagen versorgt. Mit der Einnahme des Pulvers sollte dabei unmittelbar nach einer Verletzung oder Operation begonnen werden, direkt im ersten Wundheilungsprozess für eine ausreichende Kollagenzufuhr zu sorgen. 
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  • Kollagen im Wundverband:
    Im Fachhandel gibt es spezielle Wunderbände mit Kollagen, zur Auflage auf frische Wunden. Die frische Wunde wird damit von außen direkt mit Kollagen versorgt, das die Wundheilung so unmittelbar beeinflussen kann. 

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  • Wundpflaster:
    Wundpflaster können Menschen mit chronischen Wunden helfen. Sie bestehen häufig aus Froschhaut und versorgen offene, schwer heilende Wunden mit wichtigem Kollagen.
    Zudem schützen sie die Wunde und verhindern so das Eindringen von Schmutz und Bakterien. 

  • Kollagengel:
    Hierbei handelt es sich um ein farb- und geruchloses Kollagenprodukt, das zur äußeren Anwendung auf der Wunde gedacht ist. Es versorgt frische Wunden dabei nicht nur mit Kollagen, sondern auch mit Feuchtigkeit. Die Haut spannt dadurch weniger und fühlt sich während der Heilung angenehmer an. 

Tipps zur Förderung der natürlichen Kollagenproduktion

Bevor es überhaupt zu einem Kollagenmangel im Körper kommt, ist es ratsam, auf eine ausreichende Kollagenversorgung zu achten. Einige Dinge kann man hierbei beachten:

  • Gesunde Ernährung:
    Wer sich ausgewogen ernährt, schafft die beste Grundvoraussetzung für einen gesunden Körper und damit für eine gesunde Kollagenproduktion. Kollagenfördernde Lebensmittel sind dabei alle, die viel Vitamin C enthalten, Zitrusfrüchte, Blattgemüse, Brokkoli oder Blumenkohl. Zucker sollte hingegen so gut es geht vermieden werden. 

  • Hautpflege:
    Zur Erhaltung einer gesunden Hautbarriere und zur Förderung der Zellerneuerung unter der Haut empfiehlt sich eine regelmäßige Hautpflege mit guten Produkten, die feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, sowie Vitamin A und Vitamin C enthalten. 

  • Sonnenschutz:
    UV-Strahlung hemmt die körpereigene Kollagenproduktion. Vor dem ausgiebigen Sonnenbaden sollte daher immer ein höherer Sonnenschutz verwendet werden.

  • Kollagenprodukte:
    Hochwertiges Kollagenpulver als Nahrungsergänzung kann helfen, die Kollagenspeicher aufzufüllen. Mit zunehmendem Alter lässt die körpereigene Kollagenproduktion stetig nach und auch äußere Faktoren wie Rauchen oder Stress beeinflussen unseren Kollagenspiegel negativ. Eine entsprechende Substituierung kann hier gute Dienste erweisen. 

Fazit

Kollagen ist weit mehr als ein Beauty-Produkt für strahlende, junge Haut. Es ist der Baustoff, der unsere Wundheilung ermöglicht

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