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Schlaffe Haut: Ursachen, Tipps und Maßnahmen

Schlaffe Haut

Schlaffe Haut im Gesicht lässt uns im Nu um Jahre älter wirken. Dabei hegen wir alle den Traum vom strahlenden, frischen Teint und der jugendlichen Haut voller Spannkraft. Leider verliert unsere Haut mit den Lebensjahren an Elastizität und Feuchtigkeit. Schlaffe Haut ist bei Frauen insbesondere ab 40 oder 50 bzw. mit Eintritt der Wechseljahre ein Problem. 

Mit dem veränderten Hormonhaushalt macht sich welke oder welker werdende Haut am ganzen Körper bemerkbar. Ein Wundermittel gegen schlaffe Haut gibt es leider keines. Aber mit einigen Tipps und Tricks lässt sich unsere Haut effektiv und sichtbar straffen.

Anzeichen und Symptome schlaffer Haut 

„Schlaffe Haut“ ist leicht dahingesagt. Nicht wenige Frauen bekommen bereits beim Anzeichen kleiner Fältchen wahre Panikschübe. Dabei ist es wichtig, kleine Mimikfältchen von einer tatsächlichen Erschlaffung der Haut unterscheiden zu können. 

Um tatsächlich von schlaffer Haut sprechen zu können, müssen wir den Blick auf das sogenannte „Dreieck der Schönheit“ richten. Dabei ist die dreieckige Partie im Gesicht zwischen 

  • Nasenhöcker, 
  • Ohren 
  • und Kinnspitze gemeint. 

Ein jugendliches Gesicht weist in der Partie eine gute Hautdichte, ein straff wirkendes Volumen mit 

  • glatter Haut, 
  • vollen Wangen 
  • und hohen Wangenknochen, sowie einer schmalen, gut definierten Kinnkontur auf. 

Mit zunehmendem Alter verändert sich genau diese Gesichtspartie. Die Gesichtsform sackt ab, die Kinnkontur wird breiter und undefinierter, die Wangen flacher und die Mundwinkel weisen nach unten

Das Dreieck ist nun optisch quasi auf den Kopf gestellt. Der Gesamteindruck des Gesichts wirkt damit älter. Häufig hat das auch Einfluss auf die Gesichtszüge – der Ausdruck darin wirkt trauriger, ernster und gestresster. 

Mögliche Ursachen für schlaffe Haut

Die Ursachen für welke Haut sind dabei ganz unterschiedlicher Natur. Fest steht, dass die körpereigene Kollagenproduktion, also die Produktion des Strukturproteins, das wesentlich für eine straffe, pralle Haut verantwortlich ist, abnimmt. Doch auch weitere Lebenseinschnitte können zu einer Veränderung unserer Haut beitragen. 

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Schlaffe Haut nach einer Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft bedeutet für den Körper eine echte Herausforderung. Die Hormone fahren Achterbahn, im Körper wächst ein neuer Mensch heran, der Platz benötigt. 

  • Die Haut dehnt sich, 
  • Fettreserven werden eingelagert 
  • und die Brüste vergrößern ihren Umfang. 

Nach der Geburt des Babys muss der Körper das alles wieder zurückbilden. Bei kaum einer Frau geht das spurenlos vorüber. Schwangerschaftsstreifen und hängende Haut sind meist die Folge. 

Schlaffe Haut nach dem Abnehmen

Schlaffe Haut nach Abnehmen ist ein weiterer Klassiker dafür, dass die Haut am ganzen Körper zu hängen beginnt. Denn durch die Diät verschwindet zwar das Fett unterhalb der Haut, die Haut selbst bleibt jedoch in ihrem Umfang bestehen

Die Folge ist eine schlaffe, hängende und lapprige Haut, insbesondere 

  • am Bauch, 
  • den Armen 
  • und Oberschenkeln. 

Schlaffe Haut im Alter 

Schrumpelige Haut im Alter ist eine Folge des ganz normalen Alterungsprozesses. Die Kollagenproduktion des Körpers sinkt und damit auch die Elastizität der Haut. Insbesondere bei Frauen während der Wechseljahre wird die Haut aufgrund der hormonellen Umstellung 

  • dünner, 
  • trockener 
  • und verliert an Volumen. 

Schlaffe Haut durch äußere Einflüsse 

Auch äußere Einflüsse setzen unserer Haut zu und nehmen ihr Spannkraft. Ein Hauptgrund für Hautalterung ist UV-Strahlung. Sie schädigen die Hautstruktur und begünstigen Faltenbildung. Das gilt übrigens auch für Solarien. Weitere Faktoren, die schlaffe Haut befördern, sind Genussmittel wie 

  • Nikotin oder Alkohol, 
  • eine zu ungesunde und zuckerreiche Ernährung, 
  • sowie Stress und Schlafmangel. 
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Wo tritt schlaffe Haut auf? 

Schlaffer Haut tritt am Körper und im Gesicht gleichermaßen auf. Dabei sind einige Partien besonders davon betroffen. 

Schlaffe Haut im Gesicht

Schlaffe Haut im Gesicht wird meist als besonders störend empfunden, schließlich ist sie unser erstes Erscheinungsbild, mit dem wir auf unsere Mitmenschen wirken. Nicht umsonst ist Gesicht straffen bei 

  • Dermatologen, 
  • Schönheitschirurgen 
  • und in Beauty Salons ein Dauerbrenner

Augenpartie: 

Da die Haut unterhalb der Augen besonders dünn ist, ist sie meist als erstes von Faltenbildung betroffen. Schlaffe Haut unter den Augen zählt zu den ersten Alterungserscheinungen. 

Wangen: 

Hängende Wangen werden durch erschlaffendes Bindegewebe und überschüssiges Fett begünstigt. Zwei Faktoren, die mit dem Älterwerden einhergehen. Denn nicht nur die Haut verliert an Spannkraft, es lagert sich auch vermehrt Fett in der Unterhaut oberhalb der Wangen ein. Die Gesichtszüge sehen dadurch insgesamt hängender und „trauriger“ aus. 

Hals: 

Die Haut an Kinn und Hals erschlafft mit der Zeit ebenso. Die schlaffe Haut am Hals kann ein bisschen wie die hängenden Halspartien bei einem Truthahn aussehen. Daher hat sie auch ihren unschönen Namen – Truthahnhals. 

Schlaffe Haut am Hals

Schlaffe Haut am Körper 

Schlaffe Haut am Körper ist für die meisten von uns im Sommer ein größeres Problem als im Winter. Trotzdem sorgt auch sie dafür, dass sich mehrheitlich Frauen mit ihrem Körper unwohl fühlen und sich sogar für bestimmte Körperpartien schämen. 

Bauch: 

Schlaffe Haut am Bauch wird durch häufige Gewichtszunahme und Gewichtsabnahmen, durch Schwangerschaften und auch durch hormonelle Schwankungen wie beispielsweise im Wechsel oder auch im Monatszyklus begünstigt. Sie beeinträchtigt unser Wohlbefinden meist deutlich, weil sie am offensichtlichsten ist.

Beine: 

Etwas anders verhält es sich mit den Beinen. Hier werden uns die Zeichen der Veränderung nicht ganz so offensichtlich klar und nicht selten haben wir den Eindruck, ganz plötzlich schlaffe Haut an den Beinen zu haben. 

Aber auch hier findet ein Prozess statt, der nur etwas schleichender vorangeht, nämlich in Form von Cellulite bzw. Orangenhaut.

Expertenhinweis: Hiervon gibt es mehrere Stadien, wobei Typ 1 nur kleine Eindellungen bedeutet und erst fortschreitende Stadien klare Ausbuchtungen sichtbar machen. 

Arme: 

Schlaffe Oberarme werden durch die Wechseljahre begünstigt, aber auch durch Übergewicht und wenig Körpermuskulatur. Da die schlaffe Haut an der Stelle bei allen Bewegungen der Arme mitwippt, wird sie gerne als „Winkearm“ bezeichnet.

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So wird schlaffe Haut wieder straff

Wie aber bekommt man schlaffe Haut wieder straff und elastisch? Dafür sind einige Maßnahmen essentiell, sowohl vorbeugend als auch rückwirkend. 

Die richtige Hautpflege 

Mit der richtigen Hautpflege sollte im Normalfall alles beginnen. Und zwar nicht erst dann, wenn bereits erste Alterserscheinungen sichtbar werden, sondern bereits vorbeugend in jungen Jahren. Sowohl Gesicht als auch Körper sollten regelmäßig gereinigt und mit einer Feuchtigkeitscreme versorgt werden. 

Wer sich – Sommer wie Winter – draußen aufhält, sollte auf keinen Fall den Sonnenschutz vergessen. UV-Strahlung ist Gift für die Spannkraft unserer Haut. 

Nahrungsergänzung mit Kollagen 

Da unsere körpereigene Kollagenproduktion bereits mit dem 25. Lebensjahr abnimmt und wir zusätzlich im Alltag vielen Dingen ausgesetzt sind, die unseren Kollagenhaushalt weiter beeinträchtigen – Stress, Schlafmangel, Rauchen – kann es sich als sehr effektiv erweisen, Kollagen zu supplementieren. 

Hochwertige Nahrungsergänzungsprodukte mit Kollagen können die Speicher in unserem Körper wieder füllen und so effizient für mehr Spannkraft in der Haut beitragen. 

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Ultraschall und andere Beautybehandlungen 

In den Schönheitsstudios und auch bei Dermatologen gibt es eine Reihe von nicht-invasiven Behandlungen, die unsere Haut auf Vordermann bringen können. 

Ultraschall: Mittels Ultraschallimpulsen soll schlaffe Haut tonisiert, belebt und gestrafft werden.

Thermowellen: Mithilfe einer Hochfrequenztechnik sollen die tiefen Kollagenschichten der Haut erwärmt werden. Die Wärme soll dabei die Bildung neuen Kollagens fördern. 

Peelings: Mithilfe von chemischen Peelings, Fruchsäurepeelings oder Micropeelings sollen abgestorbene Hautzellen entfernt und die Bildung neuer, frischer Hautzellen angeregt werden. 

Chirurgische Maßnahmen gegen schlaffe Haut 

Wer das Gefühl hat, schwerere Geschütze auffahren zu wollen, ist mit dem Anliegen nicht alleine. Unzählige Schönheitschirurgen haben sich auf hochmoderne Technologien zur Hautstraffung spezalisiert. Hier drei gängige Methoden:

Filler: Dabei wird Hyaluron oder Botox mittels einer Spritze direkt unter die Haut injiziert. Die Haut wird dadurch voluminöser, um Mimikfalten zu mindern.

Lipotransfer: Dabei handelt es sich um eine Eigenfetttransplantation. Körperfett wird aus dem Bauchbereich, aus Po oder Oberschenkeln entnommen und dann in Gesicht oder Dekollete unterspritzt.

Implantate: Es gibt zudem die Möglichkeit, operativ kleinere Implantate im Gesicht – etwa an der Stirn oder der Wangen – setzen zu lassen, um Volumen zurückzuerhalten. Diese Methode verliert aber zunehmen an Beliebtheit, da die Erholungszeit danach sehr lange ist. 

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Wie kann ich schlaffer Haut vorbeugen?

Vorbeugen ist zweifelsohne besser als nachsorgen. Eine regelmäßige und gute Pflegeroutine ist hierfür das A und O. 

Feuchtigkeitscreme: Sie sollte sowohl in Gesicht und am Körper zum Einsatz kommen. Hochwertige Produkte versorgen die Haut mit benötigter Feuchtigkeit und meist noch zusätzlichen Wirkstoffen wie Hyaluron oder Retinol. 

Körperöl: Es schenkt der Haut besonders intensive Pflege und versorgt sie mit Nährstoffen. Zusätzlicher Nebeneffekt: Ein Körperöl muss mit leicht massierenden Bewegungen aufgetragen werden. Der Massageeffekt bringt zusätzlichen Effekt. 

Peelings: Auch sie sind sowohl für Gesicht als auch Körper zu empfehlen. Sie reinigen die Haut gründlich, befreien von abgestorbenen Hautschüppchen und fördern durch ihre stark massierende Wirkung zudem die Durchblutung. 

Massage mit einer Bürste: Verstärken kannst Du den Peeling-Effekt noch mit einer entsprechenden Pflegebürste oder einem Massagehandschuh. Das raue Material fördert zusätzlich die Durchblutung.

Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Nährstoffen versorgt Deinen Körper mit allem, was er braucht und bringt so auch Deine Haut zum Strahlen. In Beeren oder Zitrusfrüchten befinden sich beispielsweise Antioxidantien, die Deine Haut vor freien Radikalen schützen. Auch Proteine tragen zu einem gesunden Erscheinungsbild Deiner Haut bei.

Gewichtsreduktion: Übergewicht kann zu Dehnungsstreifen und vermehrter Cellulite führen. Es lohnt sich daher auch in Bezug auf die Haut, auf das Optimalgewicht zu achten. 

Sport und Bewegung: Aktivitäten fördern die Durchblutung und sorgen so für ein strafferes Bindegewebe und mehr Spannkraft.

Fazit

Gegen den natürlichen Alterungsprozess können wir kaum etwas tun. Ob wir wollen oder nicht, werden wir jedes Jahr älter. Mit einem bewussten Lifestyle können wir allerdings viel dazu beitragen, dass sich unser Alter nicht unbedingt im Erscheinungsbild unserer Haut widerspiegelt. 

Finde heraus, was wir noch zu bieten haben, und lies weiter!

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