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Vitamin C und Kollagen: Die unschlagbare Duo-Power

Vitamin C und Kollagen: Die unschlagbare Duo-Power

Vitamin C und Kollagen

Wie wichtig Kollagen für unsere Haut, Knochen, Sehnen und Gelenke ist, ist den meisten längst bekannt. Doch um wie viel effizienter Kollagen zusammen mit Vitamin C wirken kann, davon haben viele noch nie gehört.

Vitamin C ist nämlich ganz entscheidend für die Kollagensynthese und damit der perfekte Partner für Kollagen. Wir zeigen, warum es sinnvoll sein kann, Kollagen gleichzeitig mit Vitamin C einzunehmen. 

Was genau ist Kollagen eigentlich? 

Kollagen zählt zu den sogenannten Strukturproteinen und ist das Eiweiß, welches am häufigsten im menschlichen Körper vorkommt. Strukturproteine bilden dabei verzweigte Verbindungen und dienen somit als stützendes Gerüst, welches den verschiedenen Gewebearten und Zellen ihre Form, Stabilität und Elastizität verleiht. Dabei gibt es jedoch nicht nur das eine Kollagen, sondern unterschiedliche Typen und unterschiedlichen Aufgaben in unserem Körper. 

Warum sollte man Kollagen mit Vitamin C einnehmen?

Unser Körper produziert Kollagen selbst. Um es produzieren zu können, benötigt der Körper jedoch Vitamin C. 

Vitamin C fördert damit die Kollagenbildung und die Kollagensynthese. Das bedeutet, dass es die Bildung und Vernetzung von Kollagen unterstützt. Erhält unser Körper kein Vitamin C, fehlt ihm ein wesentlicher Stoff, um Kollagen synthetisieren zu können.

Kollagen Kapseln

Nehmen wir genügend Vitamin C zu uns, fördert dies nicht nur die Bildung von Kollagen, sondern trägt so auch einen wesentlichen Teil zur Regeneration des Gewebes, zur Wundheilung und für ein intaktes Bindegewebe bei.

Infobox: Ein Mangel an Vitamin C kann hingegen zu Wundheilungsstörungen führen. Es liegt daher nahe, Kollagen und Vitamin C zugleich zu sich zu nehmen. 

Kollagen und Vitamin C: Wie wirkt die Kombi? 

Nimmt man Kollagen und Vitamin C gleichzeitig ein, wirkt sich das Vitamin C quasi wie ein Booster aus und sorgt dafür, dass Kollagen im Körper überall dort ankommen und seinen „Job“ erledigen kann, wo es benötigt wird. 

  • Stoffwechsel: Unser Stoffwechsel braucht Vitamin C, um funktionieren zu können. Nur durch eine ausreichende Menge davon können Proteinbausteine wie beispielsweise Lysin oder Prolin zu kollagenen Strukturproteinen quasi „zusammengebaut“ werden. Damit der Körper ausreichend Kollagen produziert, muss der Stoffwechsel intakt sein. Und damit der intakt ist, benötigt er zwingend Vitamin C.  
  • Kräftige Haare: Die beiden Komponenten stärken und kräftigen unsere Haare. Vitamin C regt die Kollagenproduktion an und das so ausreichend im Körper produzierte Kollagen sorgt dafür, dass die Haare widerstandsfähig und kräftig werden bzw. bleiben. 
  • Gesunde Haut: Die durch Vitamin C gesteigerte Kollagenproduktion hilft dabei, die Haut straff und prall zu halten. Das kann Faltenbildung vorbeugen. Zusätzlich hat Vitamin C eine antioxidative Wirkung und schützt die Haut vor freien Radikalen. Die Kombination kann so die Hautalterung verlangsamen. 

Wann sollte man Vitamin C und Kollagen supplementieren? 

Mit zunehmendem Alter lässt die körpereigene Kollagenproduktion nach. Zudem sorgen Stress, schlechte Ernährung und unser hektischer Lebenswandel dafür, dass wir häufig mit Vitamin C weniger gut versorgt sind.

Fühlen wir uns müde oder schlapp, bemerken, dass unsere Haut schlaffer oder fahler wird oder sind wir anfällig für Infekte, dann kann es sich gut empfehlen, beide Komponenten in der Kombination zu supplementieren.

Expertentipp: Da Vitamin C zusätzlich Deine Energie für den Tag steigern kann, empfiehlt sich eine Einnahme morgens zum Frühstück

Welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin C?

Bevor Du zu Vitamin C-Präparaten greifst, kann es sich lohnen, zunächst einmal auf einen vermehrten Genuss von Vitamin C-haltigen Lebensmitteln zu setzen. Vitamin C ist in vielen Lebensmitteln in hoher Konzentration enthalten, so dass es eigentlich recht einfach ist, sich damit ausreichend über die Nahrung zu versorgen, 

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Auswirkungen Kollagen auf die Verdauung
  • Zitronen und Zitrusfrüchte: Sie gelten als Vitamin C-Quelle Nummer 1. In der Tat sind sie sehr gute Lieferanten dieses Vitamins, jedoch noch längst nicht der Spitzenreiter mit dem höchsten Gehalt davon. Dafür dürften sie das am einfachsten in die Essgewohnheiten zu integrierende Lebensmittel sein. Das Glas Wasser mit einem Schuss Zitronensaft aufgepeppt, das Salatdressing damit verfeinert oder der Spritzer über dem Mittagsgericht – es gibt viele einfache Methoden, sich mit zusätzlich Vitamin C über Zitrusfrüchte zu versorgen. 
Kollagen Pulver kaufen
  • Hagebutten: Mit 1250 mg Vitamin C pro 100 Gramm sind sie tatsächlich der Spitzenreiter unter den Vitamin C-Lieferanten. Wie wäre es mit einem frisch aufgebrühten Hagebutten-Tee? 
  • Sanddorn: Er bringt es immerhin noch auf 450 mg pro 100 Gramm an Vitamin C und belegt damit tatsächlich Platz 2 im Vitamin C-Gehalt. 
  • Petersilie: Auch sie enthält mit 170 mg pro 100 Gramm noch deutlich mehr Vitamin C als die Zitrone, die es gerade einmal auf 50 mg bringt. 
  • Brokkoli: Hier bringt es eine Portion von 200 Gramm auf 180 mg Vitamin C. 

Wie viel Vitamin C benötigt der Körper wirklich? 

Der Tagesbedarf an Vitamin C liegt bei etwa 110 mg. Er kann je nach Lebenslage jedoch schwanken. Verzehrt man eine Portion Brokkoli hat man den Tagesbedarf beispielsweise bereits gedeckt.

Infobox: Wer mehr Vitamin C zu sich nimmt, braucht sich jedoch keine Gedanken zu machen. Das ist in keinsterweise schädlich. Der Körper scheidet ein Zuviel an Vitamin C ganz einfach wieder aus

Fazit 

Da Vitamin C ein echter Booster in puncto Kollagenproduktion ist, lohnt sich eine gemeinsame Einnahme. Anders als bei Kollagen lässt sich Vitamin C allerdings in sehr vielen – auch veganen – Lebensmitteln zu sich nehmen.

Wer morgens beispielsweise sein Kollagenpräparat mit einem Glas Wasser mit Zitrone oder frischer Hagebutte zu sich nimmt, ist bereits gut dabei. 

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