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Dehnungsstreifen wegbekommen: 6 tolle Tipps vom Profi 

Dehnungsstreifen wegbekommen: 6 tolle Tipps vom Profi 

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Die Medizin spricht von „Striae Distensae“, der Volksmund von Dehnungsstreifen, Wachstumsstreifen oder Schwangerschaftsstreifen. Gemeint sind damit feine Streifen in der Haut. Jeder von uns kann sie bekommen, egal ob Mann oder Frau und ganz egal in welchem Alter.

Die gute Nachricht dazu: Dehnungsstreifen lassen sich behandeln.

Wir wollen klären, welches Mittel gegen Dehnungsstreifen wirklich hilft und wie man Dehnungsstreifen weg kriegt. 

Was sind Dehnungsstreifen?

Von Dehnungsstreifen spricht man, wenn die Haut kleine, rillenförmige Streifen bildet, die ein bisschen wie Narben aussehen. Diese leichten Furchen an der Hautoberfläche sind dabei nicht nur sicht – sondern auch fühlbar.

Anfänglich zeigen sie sich durch feine rötliche bis lilafarbene Linien, die später dann verblassen und zu weißlich-rosafarbenen Rillen werden.

Besonders häufig kommen die unschönen Streifen an Oberschenkeln, Po, Bauch, Armen und Brust vor. 

Wie entstehen Dehnungsstreifen?

Diese Dehnungsstreifen entstehen, wie der Name bereits verrät, wenn unsere Haut sich dehnt. Das tut sie beispielsweise beim Heranwachsen als Jugendlicher, aber auch bei einer Gewichtszunahme oder Umfangsvermehrung wie beispielsweise Muskelaufbau oder aber während der Schwangerschaft.

Ursachen für Dehnungsstreifen können jedoch auch schwaches Bindegewebe, hormonelle Störungen oder bestimmte Erkrankungen sein.

Durch die starke Dehnung der Haut entstehen darunter kleine Risse im Gewebe. Die sind für uns nicht schmerzhaft. Im Gegenteil: Wir spüren das Reißen der Gewebefasern gar nicht. 

Was hilft gegen Dehnungsstreifen?

Was aber hilft gegen Dehnungsstreifen? Und wie genau kriegt man Dehnungsstreifen weg? Dazu gibt es verschiedene Methoden und Ansätze, die wir Dir verraten möchten. 

  1. Salben gegen Dehnungsstreifen 

Im Fachhandel und in Apotheken gibt es verschiedene Salben gegen Dehnungsstreifen. Einige davon enthalten Wirkstoffe, um gezielt die noch frischen roten Dehnungsstreifen wegzubekommen und sie verblassen zu lassen.

Unterschiedliche Inhaltsstoffe sorgen dafür, das Bindegewebe zu stärken und aufzupolstern. Wer mehr Effekt möchte, sollte die Produkte sanft einmassieren anstatt nur auf die Haut schmieren. Denn die Massage unterstützt zusätzlich Durchblutung und Elastizität der Haut. 

Ist eine Dehnung der Haut vorhersehbar – beispielsweise während der Schwangerschaft oder bei einem gezielten Muskelaufbau – so empfiehlt es sich, die Haut bereits vorbeugend mit entsprechenden Produkten zu behandeln.

Öle und Cremes lassen die Haut insgesamt weicher und elastischer werden und können so Dehnungsstreifen, zumindest bedingt, vorbeugen. 

2. Microneedling: Der Geheimtipp bei Dehnungsstreifen

In Kosmetik-Salons und bei Hautärzten wird Microneedling angeboten. Die betroffenen Hautstellen mit den Dehnungsstreifen werden dabei mit einem sogenannten Micro-Needling-Pen bearbeitet, also einer Art Stift, der mit einem sterilen Nadelaufsatz versehen ist.

Je nach Tiefe der Dehnungsstreifen bestimmt der Profi die Tiefe, in der nun eine kleine Nadel wieder und wieder in die Haut gestochen wird. Die Haut wird durch dieses Verfahren punktiert, was zu mikrofeinen Verletzungen des Bindegewebes führt.

Diese Verletzungen führen zu Zellerneuerung, Kollagenneubildung und Regeneration der Haut

3. Ernährung und Fitness

Durch eine entsprechende Ernährung, sowie ausreichend Sport und Bewegung können Durchblutung und Reparaturmechanismen der Haut geboostet werden. Die Ernährung sollte dabei besonders reich an Vitamin C- und E sein.

Wichtig ist außerdem eine ausreichende Kollagenversorgung des Körpers. Wenn wir Stress haben und wenn wir älter werden, nimmt die leider ab, sodass eine Substituierung mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln empfehlenswert sein kann.

Das Kollagen sorgt für ein straffes und pralles Bindegewebe und kann uns so vor der Entstehung von Dehnungsstreifen schützen. 

Gute Effekte erzielt auch Sport. Insbesondere Cardio- und Kraftausdauertrainings fördern unsere Durchblutung und straffen so das Bindegewebe. Frauen sollten dabei darauf achten, einen Sport-BH mit guter Stützfuktion zu tragen, der das Brustgewebe schützt und stützt

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4. Laserbehandlung zur Behandlung von Dehnungsstreifen

Bei tieferen und breiteren Dehnungsstreifen können Laserbehandlungen eine gute Wahl sein. Kosmetikstudios und Hautärzte bieten diese Behandlung an.

Dabei kommen hochmoderne Lasergeräte zum Einsatz, die mit Laserwellen die Hauterneuerung anstoßen und die Dehnungsstreifen teilweise sogar völlig neutralisieren können. Allerdings bedarf es meist mehreren Sitzungen, die man aus eigener Tasche bezahlen muss. Das macht diese Methode recht kostspielig. 

5. Wechselduschen als Maßnahme bei Dehnungsstreifen

Wechselduschen können eine gute Maßnahme bei anfänglichen Dehnungsstreifen oder zur Vorbeugung sein. Die heiß-kalt-Duschbäder regen die Durchblutung an und fördern so die Elastizität der Haut.

Sind die Dehnungsstreifen bereits älter und verblasst, können die Wechselduschen allenfalls noch vorbeugend vor weiteren Streifen wirken. Zur Prophylaxe und bei anfänglichen Dehnungsstreifen sind sie hingegen eine gute Idee.

Positiver Nebeneffekt: Wechselduschen stärken zudem unser Immunsystem. 

6. Dehnungsstreifen loswerden mit Kryotherapie

Schon einmal von der Kryotheraphie gehört? Dabei handelt es sich um eine spezielle Behandlungsmethode, bei der die Dehnungsrillen mithilfe von Kälteschocks gemildert werden sollen.

Durch flüssigen Stickstoff werden die entsprechenden Hautpartien extremer Kälte ausgesetzt, was nicht intaktes und verändertes Gewebe zerstören und die Bildung von neuem, gesunden fördern soll.

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Pro Behandlung muss man hier mit bis zu 600 Euro rechnen und die Erfahrungsberichte sind nicht durchwegs positiv. 

Wie lange dauert es bis Dehnungsstreifen verblassen? 

Wie lange es dauert, bis die anfänglich geröteten Dehnungsstreifen verblassen, hängt ganz vom jeweiligen Hauttyp ab. Zwischen 6 und 12 Monate musst Du dafür allerdings rechnen.

Achtung: Die Streifen selbst bist Du danach leider nicht los – nur die Färbung. 

Kann ich Dehnungsstreifen vorbeugen?

Dehnungsstreifen kannst Du – sofern der Grund nicht in einer Erkrankung liegt – gut vorbeugen, indem Du Deine Haut gut pflegst und sie mit Feuchtigkeit versorgst.

Zudem beugen eine ausgewogene und gesunde Ernährung, sowie regelmäßige Bewegungseinheiten dabei, Dein Bindegewebe strapazierfähig und elastisch zu halten. 

Bist Du über 30 und zudem tagtäglich viel Stress ausgesetzt, kann es außerdem eine gute Idee sein, vorbeugend Kollagen zu substituieren, noch bevor Dein Körper einen merkbaren Mangel entwickelt. 

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Können Dehnungsstreifen von alleine wieder weg gehen?

Leider gehen Dehnungsstreifen von selbst nicht mehr weg. Sie haben ähnlich wie eine Narbe Dein Gewebe verändert und hinterlassen dadurch einen bleibenden Eindruck.

Mit entsprechenden Mitteln – siehe oben – kannst Du jedoch versuchen, sie zu reduzieren. 

Fazit

Dehnungsstreifen mögen Dir vielleicht nicht als besonders ästhetisch erscheinen, doch erzählen sie eine eindrucksvolle Geschichte davon, was Deine Haut bereits geleistet hat.

Betrachte Sie daher als eine Art Souvenir vom Leben. Und: Besser als im Nachhinein behandeln ist es, ihnen entsprechend vorzubeugen! 

FAQ

Gehen Dehnungsstreifen weg, wenn man abnimmt? 

Leider verschwinden Dehnungsstreifen nicht mit den purzelnden Kilos. Besonders wenn Du sehr schnell abnimmst, können Dehnungsstreifen eine unschöne Begleiterscheinung sein.

Eine moderate Gewichtsabnahme kombiniert mit durchblutungsfördernden Sporteinheiten und einem entsprechenden Ernährungsplan können allerdings helfen, die Dehnungsstreifen moderater ausfallen zu lassen. 

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